DAS LEITENDE KONZEPT

DER MAGNO SCHULTERRIEMEN

DER STANDARD, DER VORHER FEHLTE

Konventionelle Schulterriemen lösen ein logistisches Problem — sie verteilen Gewicht. Der Magno-Schulterriemen löst ein ästhetisches und funktionales gleichzeitig. Er folgt der Geometrie des Körpers, findet seinen Ankerpunkt aus der Hüftrotation heraus und haftet magnetisch an der Silhouette der Tasche.

Das Ergebnis: Ein Weekender, dessen Schulterriemen sichtbar ist, wenn er getragen wird — und unsichtbar, wenn er ruht. Ein System, das es bei keiner anderen Marke gibt. Der Moment, in dem der Riemen haftet und das leise Resonanzgeräusch entsteht, ist der Moment, in dem die Magvely 50 vollständig wird.

Mein Anspruch ist es Artefakte und Objekte für die Ewigkeit zu kreieren. Die Symbiose aus Haltung, Design und Qualität ist dessen Grundessenz.

FUNKTION FORMT

DIE GEOMETRIE FOLGT DEM GEBRAUCH

Die Magvely 50 enthält kein Element, das ausschließlich der Optik dient. Jede Naht trägt Last. Jede Kurve folgt einer ergonomischen Berechnung. Der Magno-Schulterriemen existiert, weil ein konventioneller Riemen zwei Probleme erzeugt: Er stört die Silhouette und er berührt den Boden. Das Magno-System löst beide — mit einer einzigen Konstruktion.

Die 3D-Formplatten existieren, weil ein Weekender, der bei Leerstand zusammenfällt, seine Architektur verrät. Die Übermaß-Drapierung des Velours existiert, weil ein flach liegendes Futter das Innere zu einer bloßen Höhle degradiert. Jedes Detail der Magvely 50 ist die Antwort auf eine Frage, die das Reisen stellt.

UNSER OZEAN ALS

DESIGN REFERENZ

Die NASA übersetzte die Ozeane der Erde in Bewegung. Strömungsgeschwindigkeiten wurden Lichtspuren. Wirbel wurden Pigment. Gezeitenkräfte wurden Gradienten. Der Golfstrom mit zweieinhalb Metern pro Sekunde, die Kuroshio-Mäander vor Japans Küste, die Agulhas-Ringe südlich des Kaps — alles in einem Blau, das gleichzeitig leuchtete und versank.
Dieses Bild lag zwischen Materialproben und Texturskizzen auf einem Tisch in Ulm. Zwischen Satellitenaufnahmen aus der Umlaufbahn und dem haptischen Gedächtnis einer Küste entstand die Farbentscheidung für die erste Edition. Die Antwort trug die Nummer neun auf einer Palette von Blautönen, deren Tiefe vom Himmel bis zum Meeresgrund reichte.

ONLY YOU

CAN NAVIGATE YOUR JOURNEY

Im Inneren der Magvely 50 trägt das Velours zwei geprägte Worte: Only You. Am Boden der Tasche antwortet Navigate Your Journey als Signatur. Der vollständige Satz erschließt sich dem Besitzer allein — und mit ihm eine Haltung, die in jeden Zentimeter dieses Objekts eingeschrieben ist:
Dass Autonomie Richtung verlangt. Dass das Lebenswerk, der kreative Prozess — die Reise — ausschließlich von einem selbst navigiert und gestaltet werden kann.
Die Magvely 50 trägt diesen Gedanken nach innen. Der Besitzer trägt ihn nach außen.

MAGVELY 50

FLOTTEN FORTSETZUNG

Die erste Edition der Magvely 50 trägt die Referenznummer 501.408.000.23.M und kommt in Perpetual Ozean Nr.9 — einer Farbkombination, die ausschließlich für Edition 1 existiert und mit dem 299. Exemplar aus dem Programm verschwindet.

Parallel entsteht in Deutschland die Magvely 50 Nussbaum: massive Griffe aus kalifornischem Wurzelnussholz, marmoriertes Togo-Leder, dessen Oberflächenstruktur die Holzmaserung fortsetzt.

Die Magvely Nussbaum ist den Besitzern der Magvely 50 Edition 1 vorbehalten

GEBOREN IN

ULM

In dieser Stadt wurde eine Formensprache entwickelt, die bis heute in jedem Objekt lebt, das Funktion und Form als untrennbare Einheit begreift. Dieter Rams. Hans Gugelot. Die HfG Ulm. Braun. Eine Linie, die sich — ohne direkten Plan — durch Jahrzehnte fortgezogen hat, bis sie in den Geräten von Apple sichtbar wurde, die eine ganze Generation neu sehen lehrte.

Ich bin in dieser Stadt aufgewachsen. Die Grammatik dieser Designphilosophie ist in mir — nicht als Theorie, die ich studiert hätte, sondern als Instinkt, der sich in jeder Entscheidung zeigt. Als die erste Form der Magvely 50 auf dem Papier entstand, war das keine bewusste Referenz. Es war die einzige Form, die sich richtig anfühlte.

Herkunft lässt sich nicht kopieren. Ulm kann niemand imitieren. Diese Provenienz ist in das Objekt eingeschrieben — präziser als jede Signatur.

Die dialektische Spannung zwischen Saphir Noir und Perpetual Ozean Nr. 9 ist das Konstruktionsprinzip der Magvely 50. Außen: ein hydrophobes Exoskelett, das Wasser abweist, Licht in spektrale Bestandteile zerlegt und eine Robustheit aufweist, die mineralischen Strukturen entspricht. Innen: ein ozeanisches Sanktuarium, dessen Velours-Wellen die empfindlichsten Begleiter in eine Stille einhüllen, die dem Außen widerspricht.

Zwei Oberflächen. Zwei Temperaturen. Zwei Texturen. Dasselbe Objekt. Die Kohärenz zwischen Form und Material ist das Ergebnis eines Designprozesses, der in der Materialforschung beginnt und in der Haptik endet. Wer die Magvely 50 berührt, spürt den Kontrast, bevor er ihn benennen kann.

Die Ästhetik eines Produktes ist ein integraler Bestandteil seiner Nützlichkeit — denn Gegenstände, die man täglich benutzt, beeinflussen das persönliche Wohlbefinden und die Umgebung.

Dieter Rams,

Prinzip 7 — Gutes Design ist langlebig.

CREATIVE AND FOUNDER

JOBZ

Ich bin 24 Jahre alt. Kein Investor. Kein institutioneller Rückhalt. Nur die Überzeugung, die sich in mir mit einer Präzision festgesetzt hatte, die keine Frage mehr zuließ: Das Objekt, das ich suchte, existierte nicht. Und das war keine Beobachtung — das war ein Auftrag.

Der Weekender als Kategorie war nicht gescheitert. Er war nie fertig gedacht worden. Andere hatten Material hinzugefügt, Schlösser gewechselt, Monogramme aufgedrückt. Ich habe die Frage anders gestellt. Nicht: Wie verbessert man eine Tasche? Sondern: Was wäre ein Reisebegleiter, wenn man ihn heute, von null, ohne Kompromiss, zu Ende dächte?

Perfektionismus ist ein Fluch und gleichzeitig ein Segen. Er kostet Zeit, Schlaf, Kapital — und manchmal die Nerven derer, die an diesem Prozess beteiligt sind. Aber er produziert etwas, das der Weg ohne ihn niemals produziert hätte. Die Magvely 50 ist der Beweis dafür.

Ich wählte den Namen „jobz" als das Echo einer Haltung, die ich in der Biografie von Steve Jobs zum ersten Mal als meine eigene begriffen hatte. Es ist die Artikulation einer Weltsicht, die das Dasein durch die kompromisslose Linse des Designs versteht — und im Perfektionismus ihre einzige Redlichkeit findet.

jobz,

der Künstlername

DESIGNPHILOSOPHIE
Gegenentwurf zur Uniformität der Masse.
Konstruiert aus reiner Obsession.
Vorbildlos. Für die Ewigkeit.